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Der
Organisator BC T.U.S. hatte allen Grund zur Freude ob dem für Schweizer
Verhältnisse geradezu sensationellen Teilnehmerfeld. Fast ausnahmslos sind
die NLA-Söldner aus Russland, Dänemark und Indonesien angetreten. Ein
Wehmutstropfen war das Fernbleiben der Schweizer Meisterin Jeannine
Cicognini, die sich krank meldete.
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Marco
Fux BC Adliswil |
Sabine Braun
/ Sandra Trachsel BC T.U.S. |
Marleve
Mainaky BC Adliswil |
Kaspar
Rufibach / Daniela Fahrni BC
T.U.S. |
Zur
Jubiläumsausgabe konnten die Veranstalter aber einen absoluten Knüller
präsentieren: den Indonesier Marleve Mainaky. Der 31-Jährige spielt für
den BC Adliswil und ist die aktuelle Welt-Nr. 15. Der Swissopen
Halbfinalist eliminierte in der 1. Runde den Russen Aleksey Chumakov
(Bulle) in zwei klaren Sätzen und spazierte hernach regelrecht bis ins
Halbfinale. Sein Widersacher, Vereinskollege Marco Fux, begeisterte im
Viertelfinal mit einem 15:10, 15:10 über Vyacheslav Vorobiev. Der U19
Schweizer Meister hielt denn auch gegen den Asiaten gut mit, wobei dieser
das Geschehen jederzeit unter Kontrolle hatte. Fux gelangen einige
spektakuläre Punkte mit hart geschlagenen und gut platzierten Smashes.
Aber Mainaky liess letztlich nichts anbrennen und siegte 15:7, 15:10. Im
zweiten Semifinal bezwang der für Basel spielende Indonesier Agung Ruhanda
den Russen Pavel Uvarov (La Chaux-de-Fonds) nach einem harten
Dreisatzmatch. Ruhanda begeisterte das Publikum mit tollen Sprungsmashes.
Im Final zeigten diese aber bei Marleve Mainaky keine Wirkung. Merklich
zog der Favorit gegenüber dem Halbfinal die Schrauben an und ging sehr
konzentriert zu Werke. Mit getäuschten Drops, hohen, schnellen
Angriffsclears hetzte er Ruhanda immer wieder von einer Ecke in die
andere. Nur selten musste er für seine Punkte von einem Smash Gebrauch
machen, wenn er diesen aber ansetzte, war er meist punktbringend. Mit
15:2, 15:3 deklassierte er seinen Landsmann förmlich. Gemeinsam mit Marco
Fux gewann Mainaky auch das Männerdoppel gegen
Uvarov/Vorobiev.
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Vyacheslav
Vorobiev / Pavel Uvarov BC La Chaux-de-Fonds |
Maria
Kasakova BC La Chaux-de-Fonds |
Turniertisch Rolf Blaser, Juge Christoph Schenk,
Turnierleiter |
Marleve
Mainaky Sieger Herreneinzel A |
Zu einer rein
russischen Angelegenheit wurde der Fraueneinzelfinal. Maria Kasakova
(La Chaux-de-Fonds) verlor den 1. Satz gegen
Anna Larchenko (Tafers) 9 :11 und konnte den Matchverlust im zweiten
mit 13:12 knapp abwenden. Im Entscheidungssatz liess Kasakova ihrer
Kontrahentin keine Chance und siegte 11:1. Larchenko durfte sich aber mit
dem Gewinn des Frauendoppels an der Seite ihrer Schwester Oksana
freuen.
Kaspar
Rufibach und Daniela Fahrni vertraten
Gastgeberclub BC T.U.S. im Elitefeld. Sie schieden im Mixed im
Viertelfinal und in den Einzeln früher aus. Die Berner Paarung Sarah Schön
und Marc Albrecht belegten Rang 3 im Mixed und Andrea Sommer, ebenfalls
Team Bern, schaffte es im Frauendoppel mit der Bülacherin Andrea Vögtli
gar auf Platz 2. In der Kategorie B verpassten die T.U.S-Spielerinnen
Sabine Braun und Sandra Trachsel den Doppeltitel nur knapp. 10:13 verloren
sie nach 10:7 Führung im 3. Satz. Den 3. Rang im Männerdoppel B belegten
vom Heimclub Martin Brechbühl und Philipp Suter. Nicole Hänni erreichte im
Einzel C und im Doppel C mit der Ostermudigerin Christina Schmid den 3.
Platz und gewann im Mixed D mit dem Uzwiler Dominic Peter. Nadia
Aeschlimann gewann das Dameneinzel D. Sie besiegte gleich im ersten Spiel
die Turnier Nr. 1 und zeigte im Final beim 13:10, 11:7 starke Nerven.
Ebenfalls ein 3. Rang gelang Ken Hawkes mit Fred Mettler im Männerdoppel
D.
| Die Aufstellarbeiten am
Freitag |
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| Das erste
Feld ausrichten... |
...die
nächsten folgen. |
Netze
montieren, putzen... |
...et voilà
um 22:30 |
Die
detaillierten Ranglisten finden Sie in der Rubrik Thunerseecup links in
der Menuführung. Alle Fotos: Urs
Ammann |