Thunerseecup - die Geschichte des Turniers....
...1994 richtete der Badmintonclub Thun-Uetendorf-Steffisburg den ersten Thunerseecup aus. Damals fiel die Veranstaltung noch im verhältnismässig bescheidenen Rahmen aus. Das Turnier wurde als regionaler Anlass ausgeschrieben und hiess um die 100 Akteure willkommen. Mit den Jahren stellte das OK einen Teilnehmerschwund fest, was es dazu bewog, den Event inskünftig als Einladungsturnier durchzuführen. Dies führte dem Turnier Spieler aus benachbarten Kantonen und anderen Verbänden zu, brachte jedoch noch nicht den gewünschten Erfolg.
1999 entschied man sich, den Thunerseecup nebst dem regionalen C/D-Turnier auch als nationalen B-Ranglistenwettkampf anzubieten. Eine stolze Zahl von 190 Anmeldungen war das Resultat. Erfreulich, dass die bisherigen Besucher ebenfalls dazu gehörten. Um aber den Besten der Schweiz und den Stärksten des eigenen Clubs die Möglichkeit eines Turnierstarts im Berner Oberland zu geben, ging der Badmintonclub Thun-Uetendorf-Steffisburg im Millennium noch einen Schritt weiter und so fand der Anlass gleich in allen Kategorien statt. Eine stattliche Anzahl von 300 Spielerinnen und Spieler aus der gesamten Schweiz liessen den Thunerseecup zum Grossanlass aufsteigen.
Reichte in den ersten fünf Jahren eine Kapazität von acht Feldern aus, so erhöhte man die Anzahl im Jahr 1999 auf zwölf und anno 2000 wurde zusätzlich die gesamte Tennishalle mit Badmintoncourts ausgelegt, was den Spielbetrieb auf total 22 Feldern zuliess! Die Bedingungen wurden von den Protagonisten durchwegs gelobt. Das OK freut sich, dass die meisten Spieler zu den Stammgästen des Turniers zählen.
Der Heimvorteil beflügelte indes die Thuner Spieler bei jeder Austragung zu Höchstleistungen. Bei jeder Durchführung stellte der Heimclub mehrere Kategoriensieger. Sogar in der obersten Klasse fand sich im Jahre 2000 mit Daniela Fahrni eine Spielerin des BC T.U.S. zuoberst auf dem Podest wieder. Bei der Austragung 2001 erzielten vor allem in den Kat. C und D die Akteure des Heimclubs Erfolge. 2002 sprengte dann alle bisher dagewesenen Teilnehmerrekorde. Sage und schreibe 340 Spielerinnen und Spieler (!) aus der ganzen Schweiz, und natürlich die versammelten ausländischen, in Diensten der NLA und NLB Club stehenden Ausnahmekönner, die den Thunerseecup zu einem echt spektakulären Ereignis werden liessen.
2003: der Indonesier Marleve Mainaky am Thunerseecup! Die Welt-Nr. 15 zu Gast in Uetendorf. Der Asiate zaubert Badminton vom Allerfeinsten aufs Parkett. Wiederum 300 begeisterte Fäderler aus der ganzen Schweiz liessen das Turnier zum Grossanlass werden. Das Jahr 2004 steht für einen Wandel am Turniertisch. Unser langjähriger Mr Thunerseecup, Christoph Schenk, zieht sich vom operativen Geschäft zurück. Er war schon bei der ersten Austragung mit von der Partie und lenkte bis zu diesem Jahr das Turniergeschehen erfolgreich. Auch in den folgenden Austragungsjahren finden immer wieder die besten Spieler der Schweiz den Weg an der Thunerseecup und bieten tollen Badmintonsport. Und auch in Sachen Teilnehmerzahl darf sich das OK in den Jahren 2005, 06 und 07 über 300 begeisterte Sportlerinnen und Sportler freuen.
2008 verzeichnet der Thunerseecup entgegen einer allgemein festzustellenden Tendenz an anderen Turnieren einen regen Teilnehmerzulauf. Anders als in den Jahren zuvor heimsten diesmal Schweizer Cracks die Titel ein. Nur gerade im Männereinzel vermag der für Adliswil spielende Oesterreicher Wen Fang eine Goldmedaille für die „ausländische Fraktion“ zu holen. 2010 fand der Thunerseecup erstmals in Spiez statt und das Turnier in seiner neuen, etwas verkleinerten Form fand guten Anklang.
Das OK dankt den Teilnehmern für ihre Treue zum Thunersee-Cup und freut sich schon jetzt auf eine rege Teilnahme am 5./6. März 2011!
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