Clubturnier 1999/2

Clubturnier 99/2 : HP48 GX unschlagbar

Zweites Clubturnier in diesem Jahr am 18.12.99 im TUS.
karu. 31 Fanatiker ( und ehemalige ) waren sich nicht zu schade, sich bereits um 1000 im TUS für die bereits zweite Ausgabe des Prestigeturnier des Jahres die Begrüssungsquasselei des Organisators anzuhören.

Wäre das Tableau dieses Turniers absichtlich zusammengestellt worden ( und nicht mit einem HP48 GX ausgelost worden ), es haette nicht besser kommen können. Nur einige Müsterchen aus den Gruppenspielen: Eggimann-Camuso; Lüscher-Villiger; Harnisch-Gilgen ( verletzte sich leider, gute Besserung von dieser Stelle ). Für grosse Sprüche blieb so keine Zeit, es ging gleich ans Eingemachte. Zum ersten Mal spielten die Herren und Damen nicht getrennt, sondern in zwei Stärkekategorien, sodass jeder und jede interessante(re) Spiele bestreiten konnte. Obwohl die alten Cracks mit immer fieseren Tricks kämpfen ( z.B. dem Gegner die Linse kaputtschiessen ), standen schlussendlich die Spieler der ersten Mannschaft – allerdings in Abwesenheit des grossen Favoriten Rolf Bögli - in den Halbfinals der Königskategorie ( Müsu hat dies trotz anderslautenden Ankündigungen erwartetungsgemäss nicht geschafft... ): Burri-Ammann sowie Rufibach-Brechbühl. Die Kurzen setzten sich dabei gegen die Langen durch ( für Laien: der Final lautete also Rufibach-Burri ). Rufibach – der als Organisator in der lezten Zeit auffällig oft gewinnt; Gerüchte um Schiebung und Betrug halten sich hartnäckig - konnte seinen Titel nach einem 2:8 – Rückstand im ersten Satz dann doch mit 15:11/15:6 verteidigen. Seine Leistung nicht zu bestätigen imstande war der letztmalige sensationelle Zweite, Thommli Walther: Obwohl er Marc Lüscher im dritten Satz taktisch klug zuerst vierzehn Punkte erzielen liess, konnte er dieses Spiel nicht für sich entscheiden. Spannend verlief der Final in der zweiten Kategorie: Dort konnte sich unser englische Legionär Doddy knapp im dritten Satz gegen Raphaël Lebet mit 9:15/15:10/15:11 durchsetzen. Nicht aus der Reserve locken liess sich dabei Aschi Dürig: Da Ken Hawkes leider nicht teilnehmen konnte, wollte unser Routinier seine Karten nicht aufdecken und schied im Viertelfinal aus. Gut gewehrt haben sich dafür die Junioren: Sabine Braun entschied nämlich den Final der Trostrunde gegen den ca. doppelt so grossen Christoph Harnisch ( ja, der spielt noch ! ) souverän für sich, nachdem sie schon alle ihre Trainingskolleginnen rausgeworfen hatte. Nachdem auch die letzten Smashes auf die Linie gesetzt, die letzten Netzroller erdusselt, die letzten geschnittenen Backhandrahmencrossdrops geschlagen und die letzten Punkte erschummelt wurden ( neinnein, so schlimm wars nicht ! ), wagten sich noch einige Unentwegte ins Rössli Uetendorf, wo wir zwar vor lauter Hunger fast die Pfeffermühle anknabberten, aber dann doch noch unsere grossen Klappen stopfen konnten. Einige schafften es dabei sogar, mit sauberem Pulli vom Tisch zu gehen...

Zum Schluss noch eine kleine Bemerkung: Hätte der Organisator das Turnier offiziell nicht gewonnen, wäre für ihn noch immer nicht alles verloren gewesen: Er hat nämlich auch diesen Bericht geschrieben...

Resultate ab½-Halbfinals

Kategorie 1: Rufibach-Brechbühl:15:6/4:15/15:2; Burri-Ammann:15:4/15:3; Final: Rufibach-Burri:15:11/15:6
Kategorie 2: Dodd-Huat:15:4/15:4; Lebet-Morgenthaler:15:8/11:15/15:8; Final: Dodd-Lebet:9.15/15:10/15:11

Ranglisten

Kategorie Elite 1. Kaspar Rufibach; 2. Fredy Burri; 3. Urs Ammann, Martin Brechbühl; 5. Marc Lüscher, Daniel Bürgin, Beni Meier, Philipp Suter; 9. Erich Ritter; 10. Stefano Camuso; 11. Daniela Fahrni, Tommy Walther; 13. Christine Villiger, Müsu Eggimann, Patrick Steffen.

Kategorie zwei 1. Lebet, 2. Dodd, 3. Trachsel Sandra

Junioren 1. Supersaxo, 2. Habegger, 3. Schweizer

Anschliessend ans Turnier wurden von Urs Ammann und Stefan von Flüe ein prima Racletteschmaus organisiert, der für die meisten den gelungenen Tag noch abrundete.