Clubturnier 1999/1

Clubturnier 1999/1 - Namenlose Berichterstattung vom 27. März 1999...

von Fredy Burri.Es ist zwar das erste Mal, dass ich fürs News etwas schreibe und dies könnte problemlos auch der Grund sein, weshalb es mir wirklich schwer fällt, diesem Text eine passende Ueberschrift zu verpassen. Aber trotzdem bin ich erstaunt, dass mich meine Fantasie so im Stich lässt... oder gibt es vielleicht doch noch einen anderen Grund, weshalb ich mich so schwer tue, diese Seite mit "Clubturnier" zu betiteln. Nun gut, vielleicht finden wir gemeinsam eine bessere Ueberschrift, wenn ihr alle über diesen gewissen Samstag Morgen (...in einigen Agenden sicher mit der Randbemerkung "Clubturnier TUS" vermerkt) informiert seid.

Bereits im Januar gaben die Organisatoren den Termin des diesjährigen sogenannten "Clubturniers" bekannt, um eine möglichst rege und vor allem ausgeglichene Beteiligung zu erreichen. Sie gaben sich sogar die Mühe, in den Trainings immer wieder darauf hinzuweisen und den Termin sogar im TUS-Center schwarz auf weiss anzuschlagen. Aber eben, es kam wie es wohl keiner vorausgesehen hätte. Anmeldungen gab es eher eine bescheidene Menge, sodass die Organisatoren gezwungen sahen, ernsthaft darüber nachzudenken, ob man die Frauendisziplin im nächsten Jahr überhaupt noch durchführen solle. (...und das in der heutigen Zeit der Emanzipation??? Es wäre wirklich eine vollkommene Diskriminierung und vor allem eine riesige Frechheit... aber anhand der Frauenbeteiligung eine absolut verständliche Konsequenz!!!)

Trotz dieser Enttäuschung liess man sich aber nicht aus der Ruhe bringen und so nahm man wie geplant den Turnierbetrieb auf. Gespielt wurde nach dem System Schoch, was gebürtigen Glückspilzen aus dem Haslital bereits vor Spielbeginn einen gewissen Vorteil verschaffte.

Auf allen Feldern wurde sehr intensiv gekämpft und ich bin sicher, einige Spieler haben sich diesen Turnierbeginn wesentlich einfacher vorgestellt. Aber nicht nur die clubeigene Konkurrenz, nein auch eine auswärtige "Bedrohung" in Form der Spielerinnen und Spieler des BC Bödeli liessen so einige Schweisstropfen auf des Gegners Stirn erscheinen. Doch nach überstandenem Kampf hatte man nicht wie bei den üblichen Turnieren 2 bis 3 Stunden Zeit, sich zu erholen. Nein, denn der Turnierleitung ist es dank einem professionellen, auf einem HP-High-Modulus entworfenen Zuordnungssystem gelungen, die Wartezeiten auf ein Minimum zu beschränken.

Jedenfalls kontte niemand behaupten, er sei heute morgen vergebens so früh aus den Federn, denn immerhin konnten von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr 4 Runden gespielt werden. Die glücklichen Sieger hiessen dann bei den Damen Linda Jenni (...wie hätte sich sicher noch eine grössere Konkurrenz gewünscht, um diesen Erfolg auch wirklich mit gutem Gewissen in ihre Badminton-Karriere aufnehmen zu können) und bei den herren nicht ganz unerwartet Kaspar Rufibach. Doch sind gerade hier noch zwei Punkte zu erwähnen. Erstens, war Kaspar in der Turnierleitung tätig, was doch eine gewisse Fragwürdigkeit seines Sieges hervorbringt und zweitens kommt er ja aus dem Haslital (siehe vorhergehenden Abschnitt zum Thema Haslital und Glückspilze!). Die restlichen Erfolge sind aus der angefügten Rangliste zu entnehmen.

Doch noch zurück zum Titel dieses Berichtes. Unterdessen sind mir mehrere Ideen/Vorschläge in den Sinn gekommen und ich denke es ist jeder Leserin und jedem Leser selber überlassen, wie er diesen Beitrag betiteln möchte. hier einige Anregungen: - Männereinzel mit weiblicher Beteiligung, - Organisiertes Samstagmorgentraining, - Badminton Clubturnier mit Fussballspiel Charakter, - Gemeinsames Shuttleschlagen in Turnierform, - Oberländer Glückspilzentreffen mit Haslitaler Mehrheit, - Badminton Clubturnier mit bundesrätlicher Geschlechterverteilung, - Ueberdimensionale Boygroup mit Backroundsängerinnen beim gemeinsamen Spiel, - Clubturnier nach appenzellischem Landsgemeinden Vorbild.

Herzliche Grüsse, Fredy Burri

Ranglisten

Kategorie Damen 1. Linda Jenni, 2. Sabine Haug, 3. Corinne Müller

Kategorie Herren 1. Kaspar Rufibach, 2. Thomy Walther, 3. Fredy Burri