karu. Am 17. Mai verirrten sich 21 unentwegte Fäderler ins TUS, um den ruhmreichsten Titel in ganz Mitteleuropa zu erobern (oder so ähnlich). Dabei setzten sich wie im letzten Jahr Christine Villiger und Kaspar Rufibach durch.
Chrigi und Däni dominierten
Im Damentableau sorgten Chrigi Villiger und Däni Fahrni, unsere beiden
NLB-Cracks, für klare Verhältnisse: Beide zerpflückten ihre
Gruppengegnerinnen, und so kam es wie es kommen musste: zu einer Neuauflage des
letztjährigen Finals, wo wiederum Chrigi die Oberhand behielt: Sie setzte sich
in zwei Sätzen mit 11:6,11:8 durch. Dahinter sicherte sich Linda Jenni mit
11:4,9:11,11:7 gegen Bea Gafner den dritten Platz, das Duell der beiden
Juniorinnen entschied Sibylle Aeberhard gegen Eliane Baur mit 11:7,11:4 für
sich.
Ammann gegen Rufibach im Final
Auch bei den Herren setzten sich die Favoriten durch: die drei Gruppensieger
Urs Ammann, Rolf Bögli und Kaspar Rufibach gaben keinen einzigen Satz ab und so
kam es zum finalen Showdown zwischen den dreien. Rüfe, erst am Samstag aus den
Ferien zurückgekehrt (wo er die Freiheit Kubas ein bisschen zu fest gefeiert
hat, siehe Titel), zog in den ersten beiden Finalrundenspielen gegen Urs und
Kaspar klar den Kürzeren und so lautete die Finalpaarung auch hier gleich wie
letztes Jahr. In einem von vielen Fehlern geprägten Spiel gelang es Kaspar
schliesslich, seinen letztjährigen Sieg mit 15:7,15:12 zu wiederholen. In einem
weiteren Prestigeduell musste March Lüscher gegen den immer mehr zum richtigen
Routinier werdenden Dänu Bürgin einsehen, dass seine zeit noch nicht gekommen
ist. Seite Zeit ebenfalls noch vor sich hat der jüngste Turnierteilnehmer, Dani
Birsfelder, der Chrigu Schenk das leben mächtig schwer machte: Mit
15:17,15:13,11:15 verlor Dani nur knapp.
Ranglisten
Kategorie Damen 1. Christine Villiger, 2. Daniela Fahrni, 3. Linda Jenni
Kategorie Herren 1. Kaspar Rufibach, 2. Urs Ammann, 3. Rolf Bögli