1990/1991 - Das Jahr der Badminton-Profis – Aufstieg in die 1. Liga
Im Mai 1990 wechselt der ehemalige CH-Nationaltrainer Rob van der Pot mit einer Anzahl
Spitzenspieler (u.a. Bettina Villars, Thomas Althaus) zum BC T.U.S. Gründe für den Wechsel sind
Quereleien mit dem Verband und dem Trainingscenter in Lausanne sowie die ausgezeichnete
Infrastruktur in Uetendorf. Die „Verbindung“ mit dem BC T.U.S. sollte nicht von Dauer sein, denn
bereits im Mai 1991 trennt sich der Vorstand von seinem Trainer und auch die Halbprofis wandern ab.
Der Zuzug dieser SpielerInnen brachte dem BC T.U.S. trotz allem sowohl spielerisch als auch
bezüglich Öffentlichkeitsarbeit sehr viel, zeigte aber auch die Limiten eines ehrenamtlich geführten
Vereins auf.
„Die erfolgreichsten Schweizer Badmintonspieler der vergangenen Jahre, Thomas Althaus und
Bettina Villars, zügeln mit ihrem Trainer Rob van der Pot nach Thun. Als die initiativen Thuner vom
Badminton-Club Thun-Uetendorf-Steffisburg (BC T.U.S.) vor einem Monat vom Interesse der
„Lausanner Rebellen“ an der Verlegung ihres Trainingsortes in Tennis- und Squashcenter TUS nach
Uetendorf hörten, glaubten sie erst an einen Aprilscherz. Anlässlich der Interclub-Finalrunde im
Januar, als Olympic Lausanne gegen eine Basler Auswahl den Sieg holte, sagte Thuns Spielleiter Rolf
Bögli nämlich spasseshalber zu van der Pot: „Sollte es Euch in Lausanne nicht mehr gefallen, so
kommt doch zu uns.“ Van der Pot war aber tatsächlich auf der Suche nach einem neuen Standort für
sich und seine treuen Begleiter, weil die Grundlagen für eine Weiterarbeit in Lausanne nicht mehr
gegeben war. Badminton-Fieber in Thun? Für die eifrigen Thuner geht mit den Zuzügen, die im Club
integriert werden und auch die Interclub-Mannschaft (2. Liga) verstärken helfen, eine Art
Wunschtraum in Erfüllung. Van der Pot, eine bekannte Trainerfigur im europäischen
Spitzenbadminton, wird nämlich sowohl die Konditionstrainings des Clubs als auch die
Förderungsarbeit in der vor kurzem eröffneten Badminton-Schule Markus Bögli übernehmen.“
Vom 22.9.-6.10.1990 führt Franz Meyer, Badminton-Freak und begeisterter Hochseeskipper eine
kleine Crew des BC T.U.S. rund um die Balearen – ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmer
Rolf Bögli, Franz Meyer und Peter Nielsen.
Am Einzelclubturnier nehmen 12 Damen und 47 Herren teil und über 40 Personen kommen zum
anschliessenden Nachtessen mit Rangverkündigung. Wiederum organisiert der BC T.U.S. ein
Sommer-Trainingslager in Meiringen, das APB-Turnier und das Nichtlizenzierten-Turnier. Ein
unvergessliches „Highlight“ ist der Chinesenabend bei Felix Chuan in Frutigen.
An der Interclub-Meisterschaft 1990/91 nimmt der Club erstmals mit fünf Mannschaften teil. Der
ersten Mannschaft gelingt nicht zuletzt dank der Verstärkung durch einige Halbprofis der Aufstieg in
die 1. Liga. Markus Bögli baut ein separates Junioren-Clubkader auf, welches er jeweils am Mittwoch-
Nachmittag trainiert.
An der Hauptversammlung vom Mai 1991 werden die Jahresbeiträge der Elite-Spieler auf Fr. 330.--
erhöht. Aus der Technischen Kommission tritt Ken Hawkes nach langjähriger Arbeit zurück.
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„Jagdszene: Schützenfest auf die schüchterne und stets flüchtige Mixed-Dame am Netz.“
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