2006/07 – Durchhalteparolen, Verletzungssorgen und TUS goes Curling
Dass Badminton ein nicht ganz ungefährlicher Sport sein kann, mussten einige Clubmitglieder
schmerzlichen spüren. In allen Ligen haben wir Verletzungssorgen zu beklagen. Das Problem
wird so akut, dass wir uns zu Beginn der Saison entscheiden, die 1. Ligamannschaft zurückzuziehen,
was sich im Nachhinein als richtig erweisen sollte. Unser Sportchef Andy Burri hatte alle
Hände voll zu tun, damit wir am Ende der Spielzeit jedes Spiel in Vollbestand bestreiten
konnten. Seine „Springertaktik“ ging jedenfalls bis zum Schluss auf, Chapeau! Im November
organisieren Ken und Charlotte einmal mehr das Clubturnier. Beim anschliessenden Fondue
Chinoise liessen es sich alle gutgehen. Einen Monat später wagten sich die TUSler zusammen
mit BSBO-Schülern von Bettina aufs Glatteis und tauschten für einmal die Rackets gegen
Curlingbesen. Nun, die meisten sind rückblickend schon in der richtigen Sportart tätig (…).
Im WM-Jahr 2006 findet das von Linda und Chrigu organisierte Golfrevival statt. Im Tempel
Thun bewiesen die Mitglieder ihr Puttinggeschick auf dem grünen Rasen. Beim Thunerseecup
werden wir mit einer neuen Situation konfrontiert, weil das Center zurzeit keinen „Beizer“
hat. Somit stellen wir die Küchenorganisation inklusive Einkauf und Kochen selbst. Dabei
dürfen wir neben bewährten Kräften wie Eru Ritter, Eliane Harlacher und Hanni Pieren auf
Mick Chuan sowie die „Hilfsindianer“ Küre Vetter, Aendu Schmid, Marianne Braun zählen, die
ihre Sache ganz fantastisch gemacht haben. Das Jassturnier fand im April leider nur „im
kleinen Kreis“ statt sprich drei Vorständler plus Bettina. Zum Saisonende hat das NLB Team
den Ligaerhalt letztlich dank dem Rückzug einer anderen Mannschaft noch geschafft und darf
wieder rosigeren Zeiten entgegenblicken. Für ein äusserst erfreuliches Resultat sorgt zum
Saisonfinale unser U15 Junior Alain Ritschard, der beim Swiss Final der SSM Tour in Olten
den 3. Rang im Einzel belegt hat, herzliche Gratulation! Ein Wechsel wird zudem im Vorstand
vollzogen, wo Marco Jaussi als Vizepräsident Martin Fasel ablöst, der uns aber als Turnierleiter
Thunerseecup erhalten bleibt.
Schlusswort des Verfassers der zweiten Dekade, Urs Ammann, amtierender Präsident
„Wie der von mir geschätzte Rolf Bögli es bereits in seinem Schlusswort der „early years“ erwähnte,
ist auch der Abriss über das zweite Jahrzehnt BC T.U.S. eine subjektive Betrachtungsweise aus meiner
persönlichen Sicht. Ich bin aber überzeugt, beim einen oder der anderen mit den verschiedenen
Anekdoten aus den verstaubten Clubarchivschubladen ein paar Schmunzler ins Gesicht zu zaubern.
Namentlich nicht erwähnte Mitglieder mögen mir verzeihen, stellen wir doch sowohl im
Mitgliederbestand wie auch im Vorstand in den vergangenen 10 Jahren eine recht grosse Völker Hinund
Her- und Auswanderung fest. Für die zwischen den Vereinsjahren belustigenden Appetizers aus
dem Badminton ABC sorgen unterhaltsame und nicht ganz ernst gemeinte Phrasen von M. Olaf Kurtz,
dessen fröhliches Badminton Miniwörterbuch im Tomus-Verlag erschienen ist. Das offizielle
Wörterbuch für alle Spielerinnen und Spieler, die ständig versuchen, toten Gänsen das Fliegen zu
lehren…“
Ende.
|