1998/1999 - Drei Berner Meistertitel – das „news“ gewinnt an Attraktivität
Das Clubtunier im Mai gewinnen zum wiederholten Mal Christine Villiger und Kaspar Rufibach.
Unter dem Titel „zuviel Cuba Libre oder was?“ wurde scherzhaft im news-Artikel der Fitnesszustand
von Ferienrückkehrer und Altmeister Rolf Bögli angezweifelt, der Dritter wurde. Am Elterntreff im
Juni nutzten Daniela Fahrni und die Juniorentrainer die Gelegenheit, den Eltern der Kids die
Strukturen und Organisation des Clubs sowie die Entwicklungschancen ihrer Kinder aufzuzeigen.
Eine Handvoll verwegene Trainingsbesessene machten sich im Juni ins heisse Budapest auf, um noch
einmal unter den Fittichen ihres ehemaligen Lehrmeisters Borka eine Woche lang sich nach Strich und
Faden von dessen gnadenlosen Ostblocktrainingsmethoden schlauchen zu lassen.
Im news erfreut sich eine zwischenzeitlich eingeführte Klatschspalte grösster Beliebtheit und mutiert
mit nicht ganz ernst gemeinten Liebesgerüchten zur Schweizer Illustrierten des BC T.U.S. Das news
ist zu dem Zeitpunkt gespickt mit Berichten von Clubanlässen wie dem Infostand im Bälliz, dem
Clubbräteln oder Wasserskifahren. Daneben können auch die Spielberichte Interclub und alle
Juniorenresultate nachgelesen werden. Sogar die IC Gegner reichen schon Matchberichte ein und
würdigen TUS 2 als sympathischen Gegner. TUS 2 belohnt sich übrigens selbst mit je 1
Schoggistängeli pro gewonnenem Match und bei einem 3-Punktesieg gar mit einem Nachmatchbesuch
bei einer bekannten Fastfoodkette… Dabei hielt sich noch lange Zeit hartnäckig das Gerücht über
flirtbedingtes gegenseitiges Pommesfritesfüttern einiger Clubmitglieder. Im März ist der
Thunerseecup einmal mehr ein absoluter Erfolg und Teilnehmermagnet. An den Berner
Meisterschaften gewinnt Christine Villiger das Dameneinzel, Linda Jenni und Urs Ammann das
Mixed und Ken Hawkes mit Ernst Dürig das Seniorendoppel. Ernst wurde auch Einzel-Senioren CH
Meister. Im Interclub bleibt der 1. Mannschaft nebst dem 3. Schlussrang sicher ein IC Weekend im
Welschen in Erinnerung, wo am Lac Léman der Teamzusammenhalt auf lustige Weise gefördert
wurde. TUS 2 belegte in der 2. Liga ebenfalls Rang 3, TUS 3 Platz 7 in der 3. Liga und TUS 4 den 2.
in der 4. Liga.
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Zwischenspurt… - Otto und Werner treiben Sport
„Du fieses Schwein“ dachte Werner, „das zahl ich Dir heim.“ Doch natürlich liess er sich nichts
anmerken, stand auf, lächelte, und nichts in seinem Gesichtsausdruck deutete darauf hin, dass er nur
etwas im Kopf hatte: „Ich muss noch gemeiner, noch hinterhältige werden und immer nur das tun,
was der Hund, der elende, nicht erwartet.“ „Du widerwärtige Schlange“, dachte auch Otto, als er
nach Luft schnappte und sich den Schweiss aus dem Gesicht wischte. Auch er lächelte. Und als der
Shuttle die Netzkante berührte und ins gegnerische Feld tropfte, sagte er „sorry“. Jetzt lächelten sie
beide; was sie dachten, ist nicht druckreif. Nach dem 17:16 im dritten Satz umarmten sie sich. „Was
gibt es Schöneres, als mit seinem besten Freund Badminton zu spielen“, dachten sie…
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